Über mich Gabriele Kirner-Bammes

 

Ich wurde in eine interessante, nicht alltägliche Familie hineingeboren. Deshalb, und auch aus Dankbarkeit, will ich den einzelnen Mitgliedern meiner Familie auf meiner Homepage jeweils eine extra Seite widmen. Durch Mausklick auf die unterstrichenen Namen kommt Ihr direkt zu den einzelnen Personen, von meinen Großeltern über meine Eltern und mich bis hin zu meinen Kindern.

 

Allein über meine Großeltern mütterlicherseits könnte man Bände schreiben! Vor allem mein Großvater, der Schriftsteller, Kabarettist und Wirt der Künstlerkneipe Simplicissimus, Theo Prosel, hatte sich bis zu seinem Tod einen solchen Namen gemacht, dass ihm die Stadt München eine Straße in Schwabing, den "Theo-Prosel-Weg", widmete. Meine Großmutter Julia Prosel war Opernsängerin (Koloratursopran) mit einer begnadeten Stimme. Auf der Homepage http://www.theo-prosel.de ist viel über meinen Großvater und sein Wirken zu lesen.

 

Zu meinen Großeltern väterlicherseits,  Albert Diehl und Lina Diehl, hatte ich ganz unterschiedlichen Kontakt. Mein Großvater hatte sich von meiner Großmutter getrennt, als mein Vater 10 Jahre alt war. Ich habe ihn nur ein paar Mal in meinem Leben gesehen. So weiß ich das Meiste über ihn nur aus Erzählungen. Mit meiner Oma dagegen bin ich in unserer Großfamilie in München-Laim aufgewachsen.

 

Nun zu meinen Eltern: Obwohl mein Vater, Walther Diehl, ja nicht mit meinem Großvater Theo Prosel verwandt ist, hatte auch er Künstlerblut in seinen Adern. Er erlernte den Beruf des Schauspielers und war als Schriftsteller, Journalist und eben als Schauspieler tätig.

 

Meine Mutter, Theodora Diehl, geb. Prosel, ist ebenfalls Schauspielerin von Beruf - wie könnte es in so einer Familie auch anders sein! Allerdings hängte sie, als wir Kinder etwas größer waren, ihren Beruf mehr oder weniger an den Nagel. Erst in reiferen Jahren erkannte sie ihr Talent für die bildende Kunst. Bis vor ein paar Jahren trat sie (leider ist sie am 3. August 2017 verstorben) wieder auf. Bei ihrem "Simpl-Abend" erntete sie stets tosenden Beifall von ihren begeisterten Zuhörern. 2012 sind ihre Lebenserinnerungen mit dem Titel "Nur der Not koan Schwung lass'n" als Buch erschienen.

 

Mein Sohn  Florian Ernst Kirner (Prinz Chaos II.) hat wohl von meinen künstlerischen Vorfahren alles geerbt. Bereits seit seiner Kindheit dichtet er. Er singt, textet und komponiert. Bei seinen Auftritten begleitet er sich auf Gitarre und Mandoline und mit einer Thüringer Waldzither. Nachdem er sein Studium der Geschichte und Japanologie erfolgreich abgeschlossen hat, ist er nun künstlerisch tätig. Seit 2017 tritt er auch zusammen mit Anna Katharina Kränzlein (Schandmaul) auf: "Rebellische Saiten". https://www.rebellische-saiten.de/

Meine Tochter dagegen will nicht auf die Bühne.

 

Meine Schwester, Karin Lehndorfer, geb. Diehl, malt seit ihrer Kindheit. Sie ist Gründungsmitglied der "Freien Gruppe Dachau", sie war an zahlreichen Ausstellungen beteiligt und hat auch Einzelausstellungen bestritten. Von unserer Großmutter Julia Prosel haben meine Schwester und ich wohl etwas von ihrem sängerischen Element mitbekommen - wenn wir uns auch nur mit Bayrischer Volksmusik begnügt haben und keine Opernsängerinnen geworden sind. Aber seit wir den Windeln entwachsen sind, singen wir beide zusammen. In unserem Elternhaus war Hausmusik mit unserem Vater selbstverständlich. 

 

Ja, und verheiratet bin ich auch. Seit 1981 lebe ich mit meinem zweiten Mann, Dr. Peter Bammes, zusammen, mit dem ich ein interessantes, und ausgefülltes Leben führe. Wir sind sehr dankbar, dass wir uns gefunden haben. Unsere gemeinschaftlichen Interessen wie Reisen, Vorträge halten, Musik machen, Politik usw.  schmieden uns fest zusammen.